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„Nie in meinem Leben habe ich dankbarere Augen gesehen.“

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Christine Lendorfer lässt uns in die berührenden Erlebnisse ihrer Reise nach Maher im Februar 2017 eintauchen. Part 1:

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Liebe Maher Freundinnen und Freunde,
nach einem Monat in Maher komme ich eben voller Eindrücke und intensiver Indien- Erfahrungen zurück. Die möchte ich gerne mit euch teilen.
Bei meiner Ankunft erlebte ich eine typische Szene. Wir fuhren im Maher Jeep vom
Büro in Pune nach Vadhu (dem ersten Haus von Maher) durch einen Verkehr, der
nur eine Regel kennt: Jeder hat Vorrang! als Sr.Lucy plötzlich den Fahrer zum Stehenbleiben aufforderte. Nicht nur das. Er musste auch gegen den wild hupenden Verkehr zurückschieben. Wir anderen vier im Auto hatten keine Ahnung, was dieser unfallgefährdende Akt sollte. Sr. Lucy stieg aus und dann erst sahen auch wir ihn, diesen alten Mann, der da im Staub nach Lebensmitteln wühlte und als ganzer Mensch in derselben Farbe wie der staubige Straßenrand fast verschwunden war. Wir stiegen alle aus und gleich versammelte sich eine kleine neugierige Menschenmenge um uns. Lucy legte ihre Hand auf die Schulter des wahrscheinlich „unberührbaren“ Mannes und fragte ihn, ob er eine warme Mahlzeit und mit uns mitkommen möchte. Nie in meinem Leben habe ich dankbarere Augen gesehen. Auf diese Weise überfüllt sich langsam das Maher-Haus, das für Männer gebaut wurde.

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