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Ist Gott so klein, dass ihn nur eine Religion in Besitz nehmen kann?

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Christine Lendorfer lässt uns in die berührenden Erlebnisse ihrer Reise nach Maher im Februar 2017 eintauchen. Part 6:

Maher ist sehr schnell gewachsen und betreut mittlerweile dank eurer Unterstützung 850 Kinder, über 300 Frauen und 87 Männer in 3 indischen Bundesstaaten. Ich habe erlebt, wie in Apti das 10-jährige Jubiläum des Maher-Kinderheimes gefeiert und dieses Fest mit dem hinduistischen Neujahrsfest verbunden wurde. Dieses Haus wurde von der Vienna International School gespendet und daher war ich als Vertreterin dieser Schule der besondere Ehrengast. Die Dorfbewohner sind heute stolz, dass Waisenkinder in ihr Dorf eingezogen sind und man spürte, dass sie volles Vertrauen für die Mitarbeiter von Maher haben. Das war nicht immer so.

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Heute gibt es in Apti viele von Maher organisierte Veranstaltungen für die Dorfbewohner. Aufklärungsarbeit wird in Form von Straßentheatern geleistet, eine Selbsthilfegruppe und ein Sparverein wurden gegründet. Wer soziale Probleme hat, wendet sich an die Sozialarbeiter von Maher. Sr. Lucy hat auch in der Zeit meines Aufenthaltes eine Interfaith Association for Service to Humanity and Nature gegründet. Mitglied kann jede/r werden, die/der sich mit den Idealen dieser Gemeinschaft identifizieren kann. (siehe http://www.maherashram.org). Der Respekt vor allen Religionen war Maher immer ein Anliegen und die Frage „Ist Gott so klein, dass nur eine Religion ihn in Besitz nehmen kann?“ findet man in allen Maher-Häusern an irgendeiner Wand. Für mich war diese Reise nach Maher ein Grund mehr, Maher zu unterstützen. Ich erlebte das glückliche Lächeln der Kinder, die Dankbarkeit der Frauen, die Selbstverständlichkeit gegenseitiger Unterstützung, ich erlebte den liebenden Geist von Maher ebenso wie die professionelle Abwicklung der Geschäfte eines wachsenden
Unternehmens.

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Maher ist eine gesunde Organisation, die sich voll und ganz in den Dienst der Armen stellt, Frauen und Kindern ein neues Selbstvertrauen und im Grunde ein neues Leben gibt, Männer von der Straße einsammelt, um ihnen einen neuen Anfang zu ermöglichen. Die Aufklärungsarbeit für die ländliche Bevölkerung ist ebenso eine Notwendigkeit wie die Erziehungsarbeit für Kleinkinder und die Fürsorge für ungewollt schwangere Mädchen (oft das Produkt von Vergewaltigungen). Maher versucht, die wesentlichen Bedürfnisse Indiens an der Wurzel anzupacken und zu helfen so gut es eben geht. Auch dank Ihrer Hilfe!
Danke, dass Sie dieses großartige Projekt unterstützen!

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