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Danke für Eure Covid-Hilfe

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Liebe Freundinnen und Freunde von Maher,
vor einigen Wochen haben wir Euch davon berichtet, wie es Sr. Lucy und allen Menschen in Maher in dieser Zeit der Pandemie geht.

Wir haben Euch auch um Eure Unterstützung in dieser schwierigen Zeit gebeten. Es ist überwältigend gewesen, wie viele Spenden eingegangen sind. So konnten wir vor kurzem einen Betrag von 20.000 € an Maher überweisen. Jeder und jedem einzelnen von Euch möchten wir ganz herzlich dafür danken.

Maher selbst ist zum Glück durch große Disziplin bei allen Maßnahmen gut durch die Pandemie gekommen. Einige junge Erwachsene, die in Maher leben, aber außerhalb arbeiten oder auf ein College gehen, hatten sich angesteckt. Doch niemand musste ins Krankenhaus, sondern nur in Quarantäne. Im Augenblick sind alle gesund. Auch erste Impfungen sind erfolgt. Derzeit gibt es noch nicht genug Impfstoff. Aber bald werden alle geimpft werden können.

Die Kinder werden hoffentlich auch bald wieder zur Schule gehen. Viele, aber nicht alle, hatten Online-Unterricht. Die älteren Schüler*innen und die jungen Erwachsenen haben in dieser Zeit mit den Kindern gelernt.

Sr. Lucy und ihr Team haben für die arme Bevölkerung in der Umgebung der Maher-Häuser Covid-Hilfsprogramme organisiert. Täglich wurden und werden noch immer Pakete mit Grundnahrungsmitteln, Masken, Seifen und Desinfektionsmittel verteilt.

Es wurden auch zusätzlich Kinder und Erwachsene in den Maher-Häusern aufgenommen, wenn die betreuenden Angehörigen an Covid erkrankt waren. Alle Mitarbeiter*innen haben Großes in dieser Zeit geleistet.

Mittlerweile gehen die Zahlen, so wie bei uns, zum Glück zurück und es gibt wohl, wie überall auf der Welt Hoffnung, dass das Schlimmste überstanden ist.

Aber Maher reagiert ständig auf akute Not. Ein Team, das ein Maher-Zentrum in Kolkata (früher Kalkutta) leitet, hat vielen armen Menschen an der Küste des Landes geholfen, die bei einem Zyklon Mitte Mai alles verloren haben. Sie haben mit Booten vor allem Nahrung und Kleidung als erste Hilfe gebracht.

In Österreich hatten wir im Juni auch eine schlimme Situation. In Tschechien und in einigen Teilen Österreichs, vor allem auch im Weinviertel haben Hagelstürme schwere Verwüstungen angerichtet und sogar Menschenleben gefordert. Es ist schlimm, wie von einem Tag auf den anderen das alltägliche Leben ein anderes ist. Und gleichzeitig gibt es eine große Hilfsbereitschaft. Es ist großartig, dass das Rote Kreuz von Niederösterreich in den Dörfern in Tschechien die Verletzten versorgt hat.

Dann zu helfen, wenn wir dazu in der Lage sind, ist etwas, was zu einem guten Zusammenleben beiträgt – in der Nachbarschaft, aber auch über tausende Kilometer hinweg.

Danke für Eure Verbundenheit mit Maher.
Marlies und Christine im Namen des Vereins

Wien, im Juli 2021

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