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„Now I am in your phone!“

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Christine Lendorfer lässt uns in die berührenden Erlebnisse ihrer Reise nach Maher im Februar 2017 eintauchen. Part 2:

Wer mal in Maher war, weiß, welch herzlicher Empfang einen dort von den Frauen
und Kindern erwartet. Trommelwirbel und Riesenapplaus auf dem Weg vom Auto
ins Haus, wo 150 Kinder auf einen warten, um ihre Willkommenslieder zu singen und die Kleinen einem zur Umarmung entgegenlaufen. Ein Punkt wird dir auf die Stirn gemalt, ein Garland (Blumenkette) um den Hals gehängt, ein buntes „Welcome Christine“ Rangoli (Sandbild) ist auf dem Boden und dann werden viele Fotos gemacht.
Überhaupt wollen alle dauernd fotografiert werden und bedanken sich sogar dafür. Erst als ein schüchterner Junge mal seine Freude über sein Foto zum Ausdruck brachte, verstand ich warum. Er sagte: „Now I am in your phone!“ und darin sah er, das Waisenkind, anscheinend eine besondere Verbindung zu mir.1-3

 

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„Nie in meinem Leben habe ich dankbarere Augen gesehen.“

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Christine Lendorfer lässt uns in die berührenden Erlebnisse ihrer Reise nach Maher im Februar 2017 eintauchen. Part 1:

christine_lucy_20_geburtstag

Liebe Maher Freundinnen und Freunde,
nach einem Monat in Maher komme ich eben voller Eindrücke und intensiver Indien- Erfahrungen zurück. Die möchte ich gerne mit euch teilen.
Bei meiner Ankunft erlebte ich eine typische Szene. Wir fuhren im Maher Jeep vom
Büro in Pune nach Vadhu (dem ersten Haus von Maher) durch einen Verkehr, der
nur eine Regel kennt: Jeder hat Vorrang! als Sr.Lucy plötzlich den Fahrer zum Stehenbleiben aufforderte. Nicht nur das. Er musste auch gegen den wild hupenden Verkehr zurückschieben. Wir anderen vier im Auto hatten keine Ahnung, was dieser unfallgefährdende Akt sollte. Sr. Lucy stieg aus und dann erst sahen auch wir ihn, diesen alten Mann, der da im Staub nach Lebensmitteln wühlte und als ganzer Mensch in derselben Farbe wie der staubige Straßenrand fast verschwunden war. Wir stiegen alle aus und gleich versammelte sich eine kleine neugierige Menschenmenge um uns. Lucy legte ihre Hand auf die Schulter des wahrscheinlich „unberührbaren“ Mannes und fragte ihn, ob er eine warme Mahlzeit und mit uns mitkommen möchte. Nie in meinem Leben habe ich dankbarere Augen gesehen. Auf diese Weise überfüllt sich langsam das Maher-Haus, das für Männer gebaut wurde.

Weihnachtsmail von Sister Lucy

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Dear Friends,

May your Christmas sparkle with moments of joy, love, laughter and goodwill.

Christmas is all about fun and frolic, about gifts, blessings and good wishes by the near and dear, about good food and parties. But it is also the time to remember the sacrifices made by Lord Jesus as also a great many men and women the world over for the uplift of the down trodden and the weak. We know these are your thoughts too. That is what binds us together in our efforts to reach the common goal Maher stands for- love and peace on earth.

On the verge of accomplishing 20 years of social commitment, we, women, children and the staff of Maher, join our hands together in wishing you and your loved ones peace, health, happiness and prosperity in the coming New Year.

Merry Christmas and a very Happy New Year!

Sr. Lucy & Maher Family

Scharfer Advent-Nachmittag für Maher

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Es ist gemütlich bei Matejkas. Vor allem wenn viele Freundinnen und Freunde zusammen kommen, gemeinsam Kekse naschen und singen. Der Anlass war eine große Messer-Sammel-Aktion für Maher und das ist wirklich gelungen!

Die Messer- und Geldspenden werden es hoffentlich auch in Maher gemütlicher machen, für gutes und scharfes Essen sorgen und die Köchinnen ebenfalls zum Singen bringen!

Riya’s Geschichte

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Riya hatte sich in einen Jungen verliebt. Sehr verliebt. Er entstammte einer niedereren Kaste als Riyas Familie. Als ihre Eltern von der heimlichen Liebe erfuhren, arrangierten sie eine Hochzeit für Riya mit einem anderen Mann. Wichtig war ihnen für das Ansehen der Familie nur, dass er derselben Kaste angehörte. Dieser Mann war nicht nur doppelt so alt als Riya, er war auch Alkoholiker und arbeitslos dazu. Riya hatte den Mut, sich gegen diese arrangierte Heirat zu wehren.

Sie wurde schwanger von dem Mann, den sie liebte und hoffte, ihre Eltern würden nun – vor vollendete Tatsachen gestellt – einer Hochzeit mit dem Jungen, den sie liebte, zustimmen. Welch ein fataler Irrtum! Riyas Vater schlug ihren Geliebten zusammen und brachte ihn wegen Verführung einer Minderjährigen ins Gefängnis. Sogar den Großvater des Jungen schlug er spitalsreif. Zwischen den beiden Familien war Krieg.

Nach all den Gewalttaten erhängte sich Riyas Vater. Ihre Mutter und alle Dorfbewohner machten Riya für den Tod ihres Vaters verantwortlich.

Geächtet im Dorf, verstoßen von der Mutter, der Vater tot, der Mann, den sie liebte, im Gefängnis und niemand mehr, bei dem das junge Mädchen hätte Zuflucht finden können, diese ausweglose, tragische Lebenssituation brachte Riya an den Rand des Selbstmordes… wäre sie nicht von der Polizei aufgegriffen worden.

Die Polizei brachte die 17 jährige Riya nach Maher. „Das war meine Rettung“, sagt sie heute und lächelt ihr trauriges Lächeln. Von Sr. Lucy liebevoll in Maher aufgenommen, konnte sie endlich Verständnis für ihre verhängnisvolle Lebenssituation finden und ihren gebrochenen Selbstwert langsam wieder aufbauen.

Gemeinsam mit anderen schwangeren Mädchen  kann sie sich jetzt auf die Geburt ihres Kindes freuen.

Mahers Erfolgsstory

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Sr. Lucy Kurien, die Gründerin und Leiterin des Projektes MAHER, hat mittlerweile rund 30 Häuser für Frauen in schweren Notsituationen und deren Kinder gebaut. In zwei dieser Häuser finden verstoßene und auch behinderte Frauen und Männer eine neue Heimat.

Der Großteil der MAHER-Häuser befindet sich in der Region rund um Poona, weitere Standorte sind in Jharkhand, Kerala und Goa. In vielen Nachbarorten wurden mit MAHERs Unterstützung Kindergärten aufgebaut, Selbsthilfegruppen gegründet und für die Ausbildung der nötigen Mitarbeiter/innen gesorgt.

Sr. Lucy hat bereits viele Auszeichnungen – nationale wie internationale – für ihre Arbeit erhalten, z.B. im März 2016 die Auszeichnung „Nari Shakti Puraskar“ aus den Händen des Präsidenten von Indien, Mr. Shri Pranab Mukherjee, für ihren herausragenden Beitrag zur Stärkung und Selbstbestimmung der Frauen. Hierzu hat ihr sogar der ehemalige US-Präsident Bill Clinton persönlich gratuliert! Von Guidestar India NGO erfolgte die Zertifizierung für Glaubwürdigkeit und Transparenz der Tätigkeit von MAHER.

Am 05. Februar 2017 feiert Sr. Lucy bereits das 20jährige Bestehen von MAHER.
Im Rahmen einer privaten Reise wird Christine Lendorfer an den Vorbereitungen dieser Feier teilnehmen und von 9.1. bis 9.2. in Maher sein.

Dank Ihrer Hilfe und Unterstützung kann Maher Menschen zu einem neuen Leben verhelfen. Eine Gruppe schwangerer sehr junger Mädchen lebt in Maher – oft ist ihre Schwangerschaft Resultat von Vergewaltigungen.

Manchmal geben die Mädchen in Maher ihre Kinder zur Adoption frei und gehen weiter zur Schule. Manchmal wollen sie ihr Kind selber großziehen, lernen mit der Unterstützung von Maher einen Beruf und bekommen die Voraussetzungen für ein selbständiges Leben.

Maher arbeitet mit großem Einsatz aufklärerisch in über 80 Dörfern, wo der Bildungsstand der Dorfbewohner auf unterstem Niveau ist, alte Kastenstrukturen einzementiert sind und vor allem Frauen keinerlei Rechte haben.

Zur Zeit leben in den 80 verschiedenen Zentren und Wohnheimen von Maher mehr als 800 Kinder, mehr als 300 Frauen und 25 Männer.

Für sie alle hat aufgrund ihrer Aufnahme in Maher ihr Schicksal eine freudige Wendung genommen.

Weihnachtsgeschenk mit scharf-Sinn

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Maher Vereinsversammlung im November 2016

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Als Christine Lehndorfer bei der Generalversammlung aufzählte, was wir in den letzen beiden Jahren alles geschafft haben, waren wir alle erstaunt:

 

 

 

  • Vernetzung bei den 1zu1-Trefffen
  • Weihnachtsbücher-Markt im Hause Matejka
  • Sr. Lucy zu Besuch im Gymnasium auf der Schmelz und in der VIS
  • mehrere große Events mit Sr. Lucy, zB im Impact Hub oder in der Hofburg
  • Rock’nRoll für Maher in Café Schwarzenberg
  • … und vieles mehr

Toll, dass sich der Verein für diesen wirklich guten Zweck so engagiert einsetzt!

Maher-Aktivitäten auf der Schmelz 2015

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Johanna ist nicht nur begeisterte Maher-Engagierte, sondern auch Lehrerin am Gymnasium auf der Schmelz. Sie erzählte vielen KollegInnen und SchülerInnen von dem Projekt in Indien und schon bald halfen alle zusammen. Sie bastelten kleine Geschenke, sie verkauften diese an einem Benefiz-Weihanchtsmarkt, sie gestalteten Info-Tafeln zum Thema und vieles mehr. Als Sister Lucy in Wien war, besuchte sie die SchülerInnen, erzählte einige Geschichten aus Maher und dankte ihnen persönlich für ihr tolles Engagement!

Maher-Infostände

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Damit noch viele andere Menschen die Chance haben, ein besonderes „Maher-Erlebnis“ zu haben, informieren wir immer wieder bei Veranstaltungen aller Art. Zum Beispiel bei der alternativen Freiwilligen-Messe oder beim 1zu1-Dorf am Südwind Straßenfest.