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Archiv der Kategorie: Allgemein

Danke Zotter!

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Mmmmmhhh, Schokolade! Ein großes Danke an die Zotter-Manufaktur, die vielen Kindern in Maher anfang des Jahres 2018 ein schokoladiges Lächeln ins Gesicht gezaubert hat!

Wolfgang Schwaiger vom MAHER-Team Österreich hat den Kindern die fairen Schokis persönlich gebracht.

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Geschichten von Maher – Lucy in Wien Oktober 2017

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Sister Lucy und Shirley waren im Oktober 2017 in Wien, lernten die indischen Theatermacher Jana Sanskriti kennen und viele unserer Freunde und Bekannten konnten ein bisschen in die Geschichten von Maher eintauchen. Wir sind so glücklich über die schönen Begegnungen!
Danke für Euer Kommen, Eure Unterstützugn und Eure Neugier!

Trefft Sister Lucy in Österreich!

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Samstag, 14. Oktober, 18 – 21 Uhr
im HUB, Lindengasse 56, 1070 Wien

Ihre Vorschau von der Schriftart samarkan

Ein indischer Abend verführt Euch mit Klängen, nach Curry duftenden Speisen und vor allem den Geschichten von Sister Lucy in eine ferne Welt. Fern –  und doch so nah, denn die Schicksale von den vielen Menschen, die durch Maher ein neues Leben starten konnten, gehen uns alle etwas an.

Durch Sister Lucy wird uns eines klar: Es geht nicht darum Mitleid zu haben oder traurig zu sein über die Armut vieler Menschen, sondern Mut zu schöpfen aus der eigenen Möglichkeit etwas zu verändern.
Lassen Sie sich inspirieren! Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Um Anmeldung wird gebeten:
hilfe@maher.at oder bei Christine Lendorfer: +43(0)69911367676

Neue Regeln für Spendenabsetzbarkeit

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Achtung:

Ist Gott so klein, dass ihn nur eine Religion in Besitz nehmen kann?

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Christine Lendorfer lässt uns in die berührenden Erlebnisse ihrer Reise nach Maher im Februar 2017 eintauchen. Part 6:

Maher ist sehr schnell gewachsen und betreut mittlerweile dank eurer Unterstützung 850 Kinder, über 300 Frauen und 87 Männer in 3 indischen Bundesstaaten. Ich habe erlebt, wie in Apti das 10-jährige Jubiläum des Maher-Kinderheimes gefeiert und dieses Fest mit dem hinduistischen Neujahrsfest verbunden wurde. Dieses Haus wurde von der Vienna International School gespendet und daher war ich als Vertreterin dieser Schule der besondere Ehrengast. Die Dorfbewohner sind heute stolz, dass Waisenkinder in ihr Dorf eingezogen sind und man spürte, dass sie volles Vertrauen für die Mitarbeiter von Maher haben. Das war nicht immer so.

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Heute gibt es in Apti viele von Maher organisierte Veranstaltungen für die Dorfbewohner. Aufklärungsarbeit wird in Form von Straßentheatern geleistet, eine Selbsthilfegruppe und ein Sparverein wurden gegründet. Wer soziale Probleme hat, wendet sich an die Sozialarbeiter von Maher. Sr. Lucy hat auch in der Zeit meines Aufenthaltes eine Interfaith Association for Service to Humanity and Nature gegründet. Mitglied kann jede/r werden, die/der sich mit den Idealen dieser Gemeinschaft identifizieren kann. (siehe http://www.maherashram.org). Der Respekt vor allen Religionen war Maher immer ein Anliegen und die Frage „Ist Gott so klein, dass nur eine Religion ihn in Besitz nehmen kann?“ findet man in allen Maher-Häusern an irgendeiner Wand. Für mich war diese Reise nach Maher ein Grund mehr, Maher zu unterstützen. Ich erlebte das glückliche Lächeln der Kinder, die Dankbarkeit der Frauen, die Selbstverständlichkeit gegenseitiger Unterstützung, ich erlebte den liebenden Geist von Maher ebenso wie die professionelle Abwicklung der Geschäfte eines wachsenden
Unternehmens.

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Maher ist eine gesunde Organisation, die sich voll und ganz in den Dienst der Armen stellt, Frauen und Kindern ein neues Selbstvertrauen und im Grunde ein neues Leben gibt, Männer von der Straße einsammelt, um ihnen einen neuen Anfang zu ermöglichen. Die Aufklärungsarbeit für die ländliche Bevölkerung ist ebenso eine Notwendigkeit wie die Erziehungsarbeit für Kleinkinder und die Fürsorge für ungewollt schwangere Mädchen (oft das Produkt von Vergewaltigungen). Maher versucht, die wesentlichen Bedürfnisse Indiens an der Wurzel anzupacken und zu helfen so gut es eben geht. Auch dank Ihrer Hilfe!
Danke, dass Sie dieses großartige Projekt unterstützen!

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20 Jahre Maher – viel zu tun und noch mehr zu feiern!

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Christine Lendorfer lässt uns in die berührenden Erlebnisse ihrer Reise nach Maher im Februar 2017 eintauchen. Part 5:

Das 20-jährige Jubiläum von Maher am 5.Februar 2017 wurde im Heim für geistig behinderte Frauen in Vatsalyadham gefeiert und war eine einzige Erfolgsgeschichte. Eine Foto-Ausstellung der Geschichte der 20 Jahre wurde eröffnet, wo Bilder von den Anfängen von Maher ebenso gezeigt wurden wie die vielen Projekte von Maher, die Erweiterung in drei Bundesstaaten und alle Freunde von Maher. Auch die unzähligen Preise, die Sr. Lucy und Maher im Laufe der Jahre gewonnen hatte, wurden präsentiert.

Es gab an diesem Tag 4 verschiedene Programme, wo jeweils Menschen aus aller Welt und langjährige Maher-MitarbeiterInnen geehrt wurden und Kinder aus den verschiedenen Maher-Zentren unglaublich professionelle und teils sehr berührende Tänze darboten. Am Abendprogramm hielt Pratibha Patil, die erste weibliche Präsidentin Indiens eine Rede und sagte u.a., sie sei dankbar, Präsidentin der größten Republik der Erde gewesen zu sein, aber eine Arbeit wie Sr. Lucy sie im Dienste der Armen macht, hätte sie glücklicher gemacht. Tensin Jetsunma Palmo, die bekannte Gründerin eines buddhistischen Nonnenklosters im Himalaya war ebenso zu Gast, wie der Vorstand von Maher und Prof. DDr.Francis D´Sa S.J., der ursprüngliche Mitbegründer von Maher. Dr. Wolfgang Schweiger, ein sehr treuer Unterstützer von Maher, war mit einer Gruppe von Freunden aus Linz angereist. Tausende Menschen waren zu diesem Fest geladen, wurden mit Bussen von den verschiedenen Dörfern, in denen Maher Selbsthilfegruppen errichtet hat, nach Vatsalyadham gebracht. Verschiedene Zeitungen berichteten von diesem sehr beeindruckenden und gelungenen Fest.

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vom Straßenkind zum Musterstudent

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Christine Lendorfer lässt uns in die berührenden Erlebnisse ihrer Reise nach Maher im Februar 2017 eintauchen. Part 4:

Den Kindern schlug ich vor, ihren Traumspielplatz zu entwerfen. Sie mussten überlegen, was man in dem alten Spielplatz reparieren könne und was man erneuern müsse. Nach einer Woche präsentierten sie 18 Vorschläge, 2 von jedem Haus – wunderschöne Zeichn1-4ungen und sehr gute Ideen. Einige davon werden wir verwirklichen können. Wir machten eine Ausstellung ihrer Bilder, auf die sie sehr stolz waren. Ihnen, diesen Kindern mit ganz furchtbaren Erlebnissen und tragischen Geschichten, wird in Maher nicht nur bedingungslose Liebe entgegengebracht, sondern auch immer wieder die Gelegenheit geboten, ihr Selbstvertrauen aufzubauen, vor Publikum etwas zu präsentieren – wie in dem Fall den Entwurf des Spielplatzes, aber auch die Möglichkeit, tanzen, trommeln oder Taekwondo zu lernen. Auf gesunde Ernährung wird ebenso Wert gelegt wie auf schulischen Erfolg. Einige Kinder, die in Maher aufgewachsen sind, besuchen Universitäten. Ich selber war in die University of Pune eingeladen und der Direktor sagte mir, dass ihr großer Stolz ein paar Maher Kinder seien, die die besten Studenten ihres Jahrganges waren. Das sind Jugendliche, die ohne Maher vielleicht Analphabeten geblieben wären, die auf der Straße lebten, ohne Eltern, ohne Familie, ganz sich selbst überlassen.20maherdaycam1-221-of-85

 

„… und das tat ich dann auch.“

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Christine Lendorfer lässt uns in die berührenden Erlebnisse ihrer Reise nach Maher im Februar 2017 eintauchen. Part 3:

Das Ziel meiner Reise nach Maher war, mich nützlich zu machen. Vor allem dachte
ich, ich könnte die Vorbereitungen des 20 jährigen Maher-Jubiläums unterstützen.
Aber es kam anders. Lucy ließ mich einen Tag in Vadhu – zum Ausruhen von der
weiten Reise. Dort leben neun Kindergruppen mit ihren Hausmüttern. Es gibt ein
neues Haus für Buben. Die strenge Geschlechtertrennung ist ein neuer Erlass der
Regierung für Kinderheime. Man kann die Lizenz verlieren, wenn man diese Vorschriften nicht beachtet.

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Ich sah mich mal um und fand die dringende Notwendigkeit von Reparaturen und
Erneuerungen. Immerhin sind die beiden ersten Maher-Häuser 20 Jahre alt. Die
Schilder waren verrostet, die Außenmauer voller tiefer Risse, manche Türen waren
am Zerbröseln, der Zaun voller Löcher, der Spielplatz beinahe lebensgefährlich. Als
Lucy am Abend aus dem Büro zurückkam und ich ihr Erneuerungs-Vorschläge
machte, war sie sehr dankbar und gab mir den Auftrag, mich darum zu kümmern.
Und das tat ich dann auch.

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Anschlagtafeln entwerfen und bestellen, Kostenvoranschläge für den Spielplatz
einholen, Maurer zur Reparatur der Wand kommen lassen und deren Arbeit überwachen, Maler für die Tore und die Wand bestellen, etc. etc. Von all diesen Dingen verstand ich vorher nichts, aber gelernt habe ich, dass die Handwerker dann, wenn man sie genau kontrolliert, sehr gute Arbeit leisten. Man muss eben dabei sein. Sonst ist der Pfusch unfassbar. Wie Sr. Lucy so viele Häuser für Kinder, Frauen und arme Männer so schön erbauen lassen konnte, ist mir ein Rätsel.

„Now I am in your phone!“

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Christine Lendorfer lässt uns in die berührenden Erlebnisse ihrer Reise nach Maher im Februar 2017 eintauchen. Part 2:

Wer mal in Maher war, weiß, welch herzlicher Empfang einen dort von den Frauen
und Kindern erwartet. Trommelwirbel und Riesenapplaus auf dem Weg vom Auto
ins Haus, wo 150 Kinder auf einen warten, um ihre Willkommenslieder zu singen und die Kleinen einem zur Umarmung entgegenlaufen. Ein Punkt wird dir auf die Stirn gemalt, ein Garland (Blumenkette) um den Hals gehängt, ein buntes „Welcome Christine“ Rangoli (Sandbild) ist auf dem Boden und dann werden viele Fotos gemacht.
Überhaupt wollen alle dauernd fotografiert werden und bedanken sich sogar dafür. Erst als ein schüchterner Junge mal seine Freude über sein Foto zum Ausdruck brachte, verstand ich warum. Er sagte: „Now I am in your phone!“ und darin sah er, das Waisenkind, anscheinend eine besondere Verbindung zu mir.1-3

 

„Nie in meinem Leben habe ich dankbarere Augen gesehen.“

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Christine Lendorfer lässt uns in die berührenden Erlebnisse ihrer Reise nach Maher im Februar 2017 eintauchen. Part 1:

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Liebe Maher Freundinnen und Freunde,
nach einem Monat in Maher komme ich eben voller Eindrücke und intensiver Indien- Erfahrungen zurück. Die möchte ich gerne mit euch teilen.
Bei meiner Ankunft erlebte ich eine typische Szene. Wir fuhren im Maher Jeep vom
Büro in Pune nach Vadhu (dem ersten Haus von Maher) durch einen Verkehr, der
nur eine Regel kennt: Jeder hat Vorrang! als Sr.Lucy plötzlich den Fahrer zum Stehenbleiben aufforderte. Nicht nur das. Er musste auch gegen den wild hupenden Verkehr zurückschieben. Wir anderen vier im Auto hatten keine Ahnung, was dieser unfallgefährdende Akt sollte. Sr. Lucy stieg aus und dann erst sahen auch wir ihn, diesen alten Mann, der da im Staub nach Lebensmitteln wühlte und als ganzer Mensch in derselben Farbe wie der staubige Straßenrand fast verschwunden war. Wir stiegen alle aus und gleich versammelte sich eine kleine neugierige Menschenmenge um uns. Lucy legte ihre Hand auf die Schulter des wahrscheinlich „unberührbaren“ Mannes und fragte ihn, ob er eine warme Mahlzeit und mit uns mitkommen möchte. Nie in meinem Leben habe ich dankbarere Augen gesehen. Auf diese Weise überfüllt sich langsam das Maher-Haus, das für Männer gebaut wurde.